Deutsch-Angolanische
Wirtschafts-Initiative e.V.

  


Satzung DAWI



§ 1    Name, Sitz

  1. Der Verein führt den Namen DeutschAngolanische Wirtschaftsinitiative e.V. (DAWI)
  2. Sitz des Vereins ist Berlin.
  3. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin unter dem Aktenzeichen VR 26477 B eingetragen.

§ 2    Tätigkeit und Zweck des Vereins

  1. Die DAWI fördert auf den Gebieten von Handel, Industrie, Finanzen und Inve­stitionen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Angola. Auch die Verständigung zwischen bei­den Völkern und die Zusam­menarbeit auf dem Gebiet der Kultur gehört zu den Aufgaben der DAWI.
  2. Die DAWI bietet ein Forum für Kontakte, Meinungs und Informationsaus­tausch und fördert das wechselseitige Interesse durch die Organisation eige­ner Veranstaltungen und die Teilnahme an Veranstaltungen Dritter. Sie sammelt sachdienliche Informationen und stellt diese in Form eigener Ver­öffentlichungen und durch die Beantwortung von Anfragen von Mitgliedern zur Verfügung.
  3. Die DAWI arbeitet mit Organisationen, Verbänden, Handelskam­mern und Be­hörden zusammen, zu deren Zielen die Pflege guter wirtschaftlicher Be­ziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik An­gola gehören.
  4. Die DAWI ist ein eingetragener Verein. Sie verfolgt keine politischen und reli­giösen Ziele. Ihr Zweck ist nicht auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtet. Mittel des Vereins können nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet wer­den. Keine Person darf durch zweckfremde Ausgaben oder durch unverhält­nismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 3    Mitgliedschaft

  1. Mitglieder der DAWI können werden:

    • Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum und/oder der Repu­blik Angola
    • Wirtschaftsverbände, Handelskammern, Institute oder ähnli­che Ein­richtungen, die ihren Sitz oder ihre Geschäftsführung in der Bundes­republik Deutschland und/oder in der Republik Angola ha­ben
    • natürliche Personen, die ein Interesse an deutschangolanischen Wirt­schaftsbeziehungen haben
  2. Über Anträge auf Aufnahme in die DAWI entscheidet der Vorstand einstim­mig. Die Auf­nahmeanträge sind schriftlich an die Geschäftsführung der DAWI zu richten.
  3. Die Mitgliedschaft tritt in Kraft, wenn dem Antragsteller die Erklärung der Auf­nahme zugestellt worden ist.

§ 4    Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung oder durch Aus­schluß.
  2. Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres unter Wahrung einer Kündi­gungsfrist von drei Monaten möglich.
  3. Der Ausschluß erfolgt bei Vorliegen eines wichtigen Grundes auf Antrag ei­nes Vorstandsmitglieds nach Anhörung des Betroffenen.
    Ausschließungsgründe sind grobe Verstöße gegen die Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft in der DAWI ergeben oder die Verletzung der Beitragspflicht, wenn das Mitglied mit der Zahlung von Beiträgen länger als drei Monate im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung die ausstehen­den Beiträge nicht innerhalb von vier Wochen nach Zusendung der Mahnung ausgleicht. Die Verpflichtung zur Zahlung der offenstehenden Beiträge bleibt trotz des Ausschlusses bestehen.
  4. Der Vorstand kann einem Mitglied, gegen das ein Ausschlußverfahren anhän­gig ist, die Benutzung der Einrichtungen des Vereins für die Dauer des Ausschlußverfahrens untersagen.
  5. Der Ausschluß erfolgt durch einstimmigen Beschluß des Vorstands. Gegen den Ausschluß kann das betroffene Mitglied innerhalb von zwei Wochen nach Zugang des Bescheids einen schriftlich begründeten Einspruch einlegen. Über den end­gültigen Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5    Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder haben den gleichen Anspruch auf Unterrichtung, Beratung und Unterstützung durch die DAWI in allen Angelegenheiten, die zu deren Aufgabenkreis gehören.
  2. Es sind Beiträge und Umlagen zu leisten, deren jeweilige Höhe mit einer Stim­menmehrheit von mindestens dreiviertel der Mit­gliederversammlung beschlossen werden. Die Beiträge sind jeweils für das lau­fende Geschäfts­jahr zu entrichten und im Januar eines jeden Jahres zur Zahlung fällig.

    Die Umlagen sind unverzüglich nach Rechnungstellung zu entrichten.

  3. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet wer­den. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins er­halten.

§ 6    Organe

Organe des Vereins sind

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • der Beirat

§ 7    Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Ge­schäftsjahr statt. Sie hat insbesondere
    • den Vorstand und die Rechnungsprüfer zu wählen
    • den Geschäftsbericht des Vorstands und die Jahresabrechnung entge­gen zu nehmen und über die Entlastung des Vorstands zu beschlies­sen. Die Jahres­abrechnung muß zuvor von einem Rechnungsprüfer geprüft und in einem schriftlichen Bericht abgefaßt worden sein.
    • den Haushaltsvorschlag für das laufende Geschäftsjahr zu genehmi­gen
    • die Höhe der Beiträge festzusetzen
    • über Vorlagen des Vorstands und Anträge der Mitglieder zu beschließen
  2. Der Vorstand ist jederzeit berechtigt, eine außerordentliche Mitgliederver­sammlung einzuberufen. Auf Antrag von mindestens 25 Prozent der Mit­glie­der, der schriftlich zu begründen ist, muß der Vorstand eine außerordent­li­che Mitgliederversammlung einberufen.
  3. Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen sind schriftlich unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung einzuberufen. Für die Einbe­rufung einer ordentlichen Mitgliederversammlung gilt eine Frist von sechs, für die außerordentliche von drei Wochen.
  4. Anträge von Mitgliedern müssen dem Vorsitzenden spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich vorliegen und sind in die Tages­ordnung aufzunehmen. Über nicht auf der Tagesordnung stehende Anträge kann nur dann beschlossen werden, wenn kein Widerspruch erfolgt und drei Viertel der anwesenden Mitglieder dem zustimmen.
  5. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 50 Prozent der Mitglieder vertreten sind. Wird dieses Quorum nicht erreicht, ist eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rück­sicht auf die Zahl der er­schienenen oder vertretenen Mitglieder beschlußfä­hig ist. Abwesende Mitglie­der können sich durch andere Mitglieder vertreten lassen. Der jeweilige Ver­treter muß im Besitz einer schriftlichen Vollmacht sein und darf maximal drei fremde Stimmen abgeben.
  6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Stimmen gefaßt. Satzungsänderungen, Veränderungen des Zwecks der DAWI oder deren Auflösung bedürfen einer dreiviertel Mehrheit der anwesenden oder vertretenen Mitglieder. Auf Verlangen des Vorstands oder eines anwesenden Mitglieds müssen Abstimmungen geheim erfolgen.

§ 8    Vorstand

  1. Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit einen Vorsitzenden und zwei Stellvertre­ter, von denen einer das Amt des Schatzmeisters über­nimmt. Der Vorstand ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Vorsitzende ist gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt.
  2. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Sie beginnt mit der Beendigung der Mitgliederversammlung, in der sie gewählt wurden und en­det mit dem Ablauf der Mitgliederversammlung, in der ein neuer Vorstand gewählt wird.
  3. Der Vorstand tritt mindestens zweimal pro Jahr zu Sitzungen zusammen.
    Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung der Sitzung sind rechtzeitig bekannt zu geben.
  4. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Die Leitung der Sitzung obliegt dem Vorsitzenden, im Falle der Ver­hin­derung einem Stellvertreter. Schriftliche oder telefonische Beschlußfassung ist möglich.
  5. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit der Mehrheit der anwesenden Mitglie­der. Ergibt eine Abstimmung im Vorstand Stimmengleichheit, gibt die Stimme des Sitzungsleiters den Ausschlag.
  6. Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu führen. Die Protokolle sind vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.
  7. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, mit einer dreiviertel Mehrheit den Vorstand oder ein Vorstandsmitglied vorzeitig abzuberufen.
  8. Vorstandsmitglieder können nach Ablauf ihrer Amtszeit erneut gewählt wer­den.
  9. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder einen seiner Stellvertreter geleitet.
  10. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Sit­zungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 9    Beirat

Die DAWI richtet einen Beirat ein. Dieser hat beratende Funktion und besteht aus maximal acht Personen, die vom Vorstand in Abstimmung mit den Mitgliedern auf drei Jahre berufen werden. Die Mitglieder des Beirats sollen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Medien, Kultur Sport und Diplomatie kommen.

§ 10    Finanzen

  1. Die zur Erfüllung der Aufgaben der DeutschAngolanischen Wirtschaftsinitia­tive e.V. erforderlichen Mittel werden durch Mitgliedsbeiträge und Umlagen aufgebracht.
  2. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt Euro 1.800,00 (i.W. eintausendachthundert) und ist bis zum 15. Januar jeden Jahres fällig. Tritt ein Mitglied während eines laufenden Jahres dem Verein bei, ist der Jahresbeitrag mit dem Beitritt fällig.
  3. Die Höhe des Beitrags kann im Rhythmus von drei Jahren durch Be­schluß der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen werden.
  4. Umlagen aus besonderem Anlaß können durch die Mitgliederversammlung ein­stimmig beschlossen werden.
  5. Die DeutschAngolanische Wirtschaftsinitiative e.V. ist zur Rechnungslegung nach den Grundsätzen einer ordentlichen kaufmännischen Buchführung ver­pflichtet. Das für die Finanzen zuständige Vorstandsmitglied legt jährlich der Mitgliederversammlung den finanziellen Rechenschaftsbericht vor.

§11    Geschäftsstelle

  1. Der Vorstand richtet eine Geschäftsstelle ein.
  2. Die Geschäftsstelle arbeitet nach den Vorgaben des Vorsitzenden und des Vor­stands.

§ 12    Auflösung des Vereins und Verwendung des Vereinsvermögens

  1. Über die Auflösung des Vereins und die Verwendung des Vereinsvermögens be­schließt die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit von drei Viertel der anwesenden oder vertretenen Mitglieder.
  2. Die Mitgliederversammlung, die über die Auflösung des Vereins und die Ver­wendung des Vereinsvermögens befindet, ist beschlußfähig, wenn zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlußunfähigkeit hat innerhalb von drei Wochen die Einberufung einer weiteren Mitgliederversammlung zu erfolgen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Stimmen be­schlußfähig ist.
  3. Die letzte Mitgliederversammlung bestimmt zur Abwicklung zwei Liquidato­ren.
  4. Bei Auflösung der DAWI fällt das vorhandene Vermögen an einen von der Mit­gliederversammlung festzulegenden Empfangsberechtigten.
  5. Die Mitglieder haben bei Auflösung des Vereins oder bei ihrem Ausscheiden keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 13    Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 14    Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin.


Berlin, den 12. Februar 2007

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