Deutsch-Angolanische
Wirtschafts-Initiative e.V.

  

Präsident Tajani empfängt den Präsidenten von Angola: Wir müssen das Handeln der Europäischen Union in Afrika stärken

Die EU muss ihre Maßnahmen in Angola und generell in Afrika verstärken ", sagte der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, nach dem heutigen Treffen mit dem Präsidenten von Angola, João Lourenço.

Im nächsten multilateralen Finanzrahmen - fügte Tajani hinzu - sollten 40 Milliarden Euro für einen umfassenden Marshall-Plan für Afrika bereitgestellt werden, der dazu beiträgt, in den nächsten zehn Jahren auf dem Kontinent insgesamt 500 Milliarden Euro für Investitionen zu mobilisieren."

Tajani zufolge erlebt Angola seit der Wahl von Präsident Lourenço im Jahr 2017 einen demokratischen Übergang: "Das Land arbeitet hart daran, sich der Welt zu öffnen, die Wirtschaft wieder aufzubauen, Korruption und Ungleichheit zu bekämpfen und die Bürgerrechte zu verbessern. Dennoch leidet Angola weiterhin unter strukturellen Herausforderungen wie Armut, Arbeitslosigkeit, mangelnder wirtschaftlicher Diversifizierung und schwacher Industrialisierung. "

Die EU muss dazu beitragen, eine Produktionsbasis aufzubauen, in das Land zu investieren und Technologie und Know-how zu transferieren. Die europäische Wirtschaftsdiplomatie ist in dieser Hinsicht entscheidend ", schloss Tajani.



Nürnberg, 04. Juli 2018
Rainer Dzösch

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