Deutsch-Angolanische
Wirtschafts-Initiative e.V.

  

Nationalbank stellt Direktverkauf von Devisen ein

Die angolanische National Bank (BNA) gab in einer offiziellem Mitteilung bekannt, dass sie ab dem 1. Oktober 2018 den Direktverkauf von Devisen einstellen und dies zukünftig Geschäftsbanken und autorisierten Finanzinstituten überlassen wird.

Dieser Schritt ist nach Ansicht der BNA vertretbar, da der Devisenmarkt in Angola inzwischen gesetzlich weit besser geregelt und die Lieferung von Devisen weitgehend reguliert ist.

Die BNA wird sicherstellen, dass die Geschäftsbanken und die autorisierten Finanzinstitute die Voraussetzungen und Bedingungen für den Verkauf von Devisen an ihre Kunden erfüllen. Dazu sind unter Einbeziehung der Erfahrungen, die die BNA zum Schutz internationaler Reserven in Angola hat machen können, Vorgaben und Richtlinien ausgearbeitet worden, die es den Geschäftsbanken und den autorisierten Finanzinstituten ermöglichen, dieses Geschäft künftig in eigener Verantwortung auszuführen.

Damit der Übergang reibungslos und ohne negative Auswirkungen für die angolanische Wirtschaft verlaufen kann, wird die BNA als verantwortliche Finanzaufsichtsbehörde eng mit den Geschäftsbanken und den autorisierten Finanzinstituten zusammenarbeiten.

Die BNA hat bislang, angesichts der Knappheit von Fremdwährung im Land, selektive Devisenauktionen durchgeführt.



Nürnberg, 19. September 2018
Rainer Dzösch

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