Deutsch-Angolanische
Wirtschafts-Initiative e.V.

  

Lufthansa erweitert Flugangebot

Die Lufthansa plant, ihr Flugangebot nach Angola ab dem 15. September dieses Jahres auf drei Flüge pro Woche zu erhöhen. Dies teilte der Station Manager der Lufthansa in Luanda, Abdul Mangera, in einer Presseerklärung mit. Lufthansa, so Mangera, möchte damit ihr starkes Engagement für Angola ausdrücken, das einer der vielversprechendsten Märkte in Afrika ist und seit sechs Jahren zum Lufthansa Netzwerks gehört.

Vorgesehen ist ein zusätzlicher Flug jeweils am Montag um 22:05 Uhr ab Frankfurt mit Ankunft in Luanda am Dienstag um 05:30 Uhr. Der Rückflug erfolgt am selben Tag um 23:30 Uhr mit Ankunft in Frankfurt am Mittwoch um 09:00 Uhr.

Die anderen beiden Flüge von Frankfurt nach Luanda werden, wie gewohnt, jeweils am Sonntag und Donnerstag durchgeführt, mit Rückflügen an den darauffolgenden Tagen.

Wohnungsbauprojekt für Bürgerkriegsveteranen

CCC Machinery GmbH, ein Unternehmen der Ferrostaal, hat - laut Pressemitteilung des Unternehmens - für ein Wohnungsbauprojekt für Bürgerkriegsveteranen in Angola den Trade Finance Deal of the Year-Award erhalten. Das Hamburger Handelsunternehmen ist im Bereich Multisourcing zusammen mit BHF BANK und DZ BANK als Kreditgeberkonsortium, der BPC (Banco Popanca e Crédito) als Kreditnehmer, dem Importeur Construções Associados sowie der deutschen ECA Euler Hermes ausgezeichnet worden. Verliehen wurde der Preis von der internationalen Fachzeitschrift "Trade Finance Magazine" im Juni in London. Das Auftragsvolumen des Projektes beträgt 52,6 Millionen Euro.

CCC Machinery ist mit Lieferungen von Maschinen und Bauelementen für die Produktionsstätte der Fertighäuser mittels Exportfinanzierung beauftragt worden.

Insgesamt hat CCC Machinery Unterlieferanten aus sieben Ländern für das Projekt engagieren können, dazu gehören auch Ferrostaal Commercial Co., Ltd. (Peking) mit 13 chinesischen Unterlieferanten, Ferrostaal Equipment Solutions FZE, Dubai, und Ferrostaal Piping Supply. Insgesamt beträgt der Zulieferanteil durch ausländische Unternehmen 29,39%. Durch die Strukturierung der Investitionsfinanzierung mittels einer

Exportfinanzierung durch CCC Machinery und seine Partnerbanken konnte das politisch bedeutende Projekt ohne Staatsgarantien Angolas realisiert werden.

Am Stadtrand der angolanischen Hauptstadt Luanda sollen auf rund 1.500 Hektar Land in mehreren Phasen insgesamt 33.000 Häuser sowie die dazugehörige Infrastruktur für Bürgerkriegsveteranen aller Parteien entstehen. Etwa 50 Prozent der Häuser sind schon an die Veteranen verkauft.

Die Bauelemente für die Gebäude werden in einer lokalen Produktionsstätte hergestellt, die größtenteils aus Maschinen und Fertigungsstraßen deutscher Hersteller besteht. Bisher sind bereits Lieferungen im Wert von 17,5 Millionen Euro durch CCC Machinery nach Angola erfolgt. Voraussichtlich im Februar 2015 soll die Produktionsstätte den Betrieb aufnehmen. Dann kann in Luanda die Herstellung der Fertigteile für die Häuser beginnen. Bis dahin werden erste Häuserteile bereits außerhalb produziert und angeliefert.

Finanzierungsabkommen mit der EU unterzeichnet

Die Europäische Union stellt Angola für die kommenden sieben Jahre 210 Millionen Euro zur Finanzierung von Entwicklungsprojekten zur Verfügung. Die Finanzierung ist Teil eines neuen Finanzierungsprogramms, das bis 2020 Gültigkeit hat. Wie die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa meldet, soll rund die Hälfte dieser Mittel in die ländliche Entwicklung und nachhaltige landwirtschaftliche Projekte fließen. Etwa 65 Millionen Euro sind für Wasser- und Sanitärprojekte sowie für Berufs- und Hochschulausbildung vorgesehen.

Der Vertreter der EU in Luanda, Maria José Baptista, sagte im Rahmen eines Seminars zur Abwasserentsorgung, das bereits 5,6 Millionen Euro in den Provinzen Huambo, Bié, Malanje und Huila investiert wurden. Mit 12 Millionen wurde die Ausbildung von Technikern im Wassersektor finanziert.

Das von der Kommission der EU und der angolanischen Regierung unterzeichnete Finanzierungsabkommen schließt nahtlos an das für die Jahre 2008 bis 2013 vereinbarte an, in dem der Europäische Entwicklungsfonds 214 Millionen Euro bereitgestellt hatte.

Entwicklung der Landwirtschaft hat oberste Priorität

Landwirtschaftsminister Afonso Pedro Canga bezeichnete laut Bericht der Nachrichtenagentur ANGOP die Transformation und Modernisierung der Landwirtschaft als die größte Herausforderung, vor der Regierung, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft, Landwirte und Entwicklungspartner stehen. Auch für Angolas Staatspräsidenten, so Canga, hat die Entwicklung der Landwirtschaft oberste Priorität im nationalen Entwicklungsplan.

Der Bereich Landwirtschaft nimmt, nach Ansicht des Landwirtschaftsministers, eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft ein. Er ist Motor bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und bei der Generierung von Einkommen. Projekte zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion und zum Ausbau der Agrar-Industrie sind Voraussetzung für die Erreichung von Ernährungssicherheit und damit für die Bekämpfung von Hunger und Armut im Land.

Mit einem Anteil von 42 Prozent am realen Wirtschaftswachstum Angolas in 2013 ist die Landwirtschaft der wichtigste Bereich in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Canga äußerte sich im Anschluss an die Unterzeichnung eines Paktes für eine detaillierte Partnerschaft zur Entwicklung der Landwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent, der in Luanda von 40 Staaten Afrikas unterschrieben wurde.

Neue Gehaltstabelle für Regierungsmitglieder

Die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa gibt einen Einblick in die neue Gehaltstabelle, die nach einer im Juni erfolgten „Nachjustierung“ das Einkommen der Angehörigen der angolanischen Regierung und der Gouverneure regelt.

Danach verfügt der Staatspräsident über ein monatliches Gesamtgehalt von umgerechnet 7.450 Euro, darin enthalten eine Aufwandsentschädigung von 2.800 Euro. Der Posten des Vizepräsidenten ist einschließlich Aufwandsentschädigung mit monatlich 6.100 Euro dotiert. Die Staatsminister kommen auf insgesamt 5.600 Euro. Das Gesamteinkommen der Ressortminister und Provinz-Gouverneure beträgt monatlich 5.000 Euro einschließlich Aufwandsentschädigung. Staatssekretäre und Vize-Gouverneure erhalten 4.560 Euro.

Mit dem Gesetz, das am 7. Mai vom Ministerrat genehmigt wurde und Anfang Juni in Kraft trat, soll mehr Transparenz in diesem Bereich geschaffen werden.

Der Mindestlohn für die Arbeitnehmer wurde nach einem im Amtsblatt veröffentlichten Dekret des Staatspräsidenten ab dem 1. Juni 2014 auf monatlich umgerechnet 112 bis 168 Euro festgelegt, je nach Tätigkeitsbereich. Arbeitnehmer in den Bereichen Handel und Steine und Erden erhalten mit 171 Euro monatlich einen leicht höheren Mindestlohn, während für Arbeitnehmer in den Sektoren Verkehr, Fertigung und Dienstleistungen der Mindestlohn auf 140 Euro abgesenkt wurde. Am Ende der Skala rangieren die Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, für die ein Mindestlohn von 112 Euro monatlich zu zahlen ist.

Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge

Seit dem 1. Juli gilt in Angola eine Versicherungspflicht für alle Kraftfahrzeuge. Autofahrern, die bei Kontrollen keinen Versicherungsnachweis vorlegen können, drohen drastische Strafen zwischen 190 und 260 Euro mit der Auflage, innerhalb von acht Tagen den Versicherungsnachweis zu erbringen. Laut portugiesischer Nachrichtenagentur Lusa, die sich dabei auf Zahlen der angolanischen Association of Equipment Dealers (Acetro) beruft, bewegen sich 2014 auf Angolas Stassen zwischen 400.000 und 500.000 Kraftfahrzeuge. Jährlich kommen rund 33.000 Fahrzeuge hinzu. Nur drei Prozent aller Kraftfahrzeuge sind versichert.

LNG-Anlage bis 2015 lahmgelegt

Angolas LNG-Anlage in Soyo ist auf Grund technischer Probleme, die umfangreiche Arbeiten sowie den Austausch verschiedener Elemente erforderlich machen, für ein Jahr lahmgelegt. Im „Jornal de Angola“ bestätigte Ölminister Botelho de Vasconcelos die Notwendigkeit dieser Maßnahmen. „Das Konsortium und die Erbauer der Anlage benötigen diese Zeit um die Anlage auf den Stand der Leistung zu bringen, für die sie konzipiert wurde.“

Die Anlage ist auf eine Produktion von jährlich 5,2 Millionen Tonnen Flüssiggas ausgelegt.

Der Minister geht davon aus, dass Überholung der Anlage Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein wird und der Betrieb im Juni oder Juli wieder voll umfänglich aufgenommen werden kann.

Ab 2015 Importquoten für einige Lebensmittel geplant

Die angolanische Regierung erwägt, ab dem kommenden Jahr die Festsetzung von Importquoten für Eier, Getränke, Salz, Obst und Gemüse. Dies meldet die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa.

Handelsministerin Rosa Pacavira sieht darin eine weitere Maßnahme zur Förderung der nationalen Produktion, der staatliche Initiativen und Investitionen in den Bereichen Landwirtschaft, Wirtschaft und Industrie folgen sollen.

„Ab 2015 werden wir im Hinblick auf Einfuhrquoten einige Entscheidungen treffen müssen. Möglicherweise werden zunächst einmal Quoten für Eier und Salz festgelegt, weil es für diese Produkte bereits eine heimische Industrie gibt“, so die Ministerin.

Bevor eine Entscheidung über eine Importbeschränkung getroffen wird, sollen zunächst einmal die Importzahlen der Jahre 2013 und 2014 unter die Lupe genommen und mit den Herstellern und Importeuren gesprochen werden. Das gilt auch für Getränke, Obst und Gemüse.

Rosa Pacavira: „Wir müssen hart arbeiten, um die inländische Produktion zu erhöhen. Dazu gehört auch die Förderung nationaler Produzenten.“ Erst im März vergangenen Jahres hatte die angolanische Regierung die Zolltarife für die Einfuhr von Getränken und spezifizierten Lebensmitteln angehoben.

BESA wird nicht verstaatlicht

Die angolanische Nationalbank sieht von einer Verstaatlichung der Banco Espirito Santo Angola (BESA) ab, unterstellt die Bank jedoch ein Jahr lang Administratoren, die von der Nationalbank ernannt, aber nicht namentlich bekannt gegeben wurden.

Die Maßnahme ist nach Überzeugung des Präsidenten der Nationalbank, José de Lima Massano, ausreichend, um das Finanzsystem Angolas stabil zu halten. Der bestehende Vorstand bleibt zur Abwicklung des Tagesgeschäfts im Amt und kooperiert eng mit den Administratoren.

Gleichzeitig kündigte der Präsident der Nationalbank, laut übereinstimmenden Berichten der Nachrichtenagenturen Reuters und AFP, an, dass die staatliche Garantie in Höhe von 5,7 Milliarden Dollar zur Deckung der Mehrzahl der Kredite widerrufen wird. Das betrifft auch eine staatliche Bürgschaft in Höhe von 5,1 Milliarden Dollar, die zur Stabilität der BESA beitragen sollte. In anders lautenden Meldungen hatte es zuvor geheißen, Staatspräsident dos Santos habe zur Stützung der Bank eine staatliche Garantie über 5,7 Milliarden Dollar angeordnet.

Eine Beteiligung mit öffentlichen Mitteln sowie weitere Interventionen durch den angolanischen Staat sind derzeit nicht geplant. Die BESA-Vermögen, so Massano, können bewertet und weiterverkauft bzw. umstrukturiert werden. Die Einlagen der Bank werden garantiert und auch die Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Kunden bleiben unberührt.

AfDB stärkt strategische Partnerschaft mit Angola

Der Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), Donald Kaberuka, war zu Gesprächen mit Angolas Staatspräsident dos Santos und Finanzminister Armando Manuel in Luanda. In der anschließenden Pressekonferenz unterstrich Kaberuka das Interesse der Bank, die „strategische Partnerschaft“ mit Angola angesichts der wachsenden Bedeutung des Landes auf dem afrikanischen Kontinent zu stärken und auszubauen. Kaberuka wies darauf hin, dass dank der tiefgreifenden makroökonomischen Reformen Angola mittlerweile zur drittgrößten Volkswirtschaft im südlichen Afrika aufgestiegen ist.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Wirtschaftsreform sowie Entwicklungsprogramme mit dem besonderen Fokus auf Strategien zur Bekämpfung der Armut. „Wir haben uns mit sehr spezifischen Fragen zur Diversifizierung der Wirtschaft, der Schaffung von Arbeitsplätzen, der Stärkung der Rolle der Frauen und vor allem der Armutsbekämpfung beschäftigt.“

Der Präsident der Entwicklungsbank zeigte sich beeindruckt von den Fortschritten in den Bereichen der wirtschaftlichen Reformen, der Infrastruktur und der Industrie, die auch zu einem Anstieg der Lebensqualität der Menschen geführt haben.

Kaberuka informierte über die Unterzeichnung eines Darlehensvertrages mit der angolanischen Regierung in Höhe von einer Milliarde Dollar zur Unterstützung der Reformen im Energiesektor, da eine schnell wachsende Wirtschaft einen hohen Bedarf an zuverlässiger Energie hat. Die ersten 600 Millionen Dollar sollen schon bald zur Auszahlung kommen.

Hotelbau boomt weiter

Neueste Zahlen, veröffentlicht vom Ministerium für Hotel und Tourismus, geben Auskunft über die landesweite Anzahl an Hotels und deren Zimmerkontingent. Aus dem Papier geht hervor, dass sich derzeit 110 Hotelanlagen verschiedener Größenordnung im Bau befinden. Wie die angolanische Wirtschaftszeitung „Expansao“ berichtet, soll die Mehrzahl dieser Hotels noch in diesem Jahr eröffnet werden.

Angola verfügt zur Zeit landesweit über 176 Hotels mit insgesamt 9.353 Zimmern. Im Vergleich zum Jahr 2012 bedeutet dies eine Steigerung um 13,5 Prozent. Mehr als die Hälfte der Hotels, und damit 55 Prozent des Zimmerangebots, konzentriert sich auf die Hauptstadt Luanda. Um diese Schieflage zu bereinigen, entstehen die derzeit im Bau befindlichen Hotelanlagen vorwiegend in den Provinzen Angolas.

Neben diesen klassischen Hotels bietet Angola weitere Unterkünfte in 13 Apartment Hotels und 87 Feriendörfern.

Aus den Zahlen des Ministeriums geht zudem hervor, dass der Bereich Hotel und Tourismus Arbeitsplätze für 158.000 Menschen bietet. Das sind 8,5 Prozent mehr als noch im Jahr 2011. Auf Restaurants und vergleichbare Betriebe entfallen 41,6 Prozent der Arbeitsplätze, 26 Prozent sind es in der Hotelbranche.

Zusätzliche Mittel für den nationalen Aufbau

Die angolanische Regierung hat die Banco de Investimentos de Angolana (BAI) und die Banco de Fomento Angola (BFA) damit beauftragt, zusätzlich zwei Milliarden Dollar zur Finanzierung des Aufbaus des Landes aufzubringen. In einer Verlautbarung des Finanzministeriums werden die beiden Banken als „Finanzberater“ für Struktur und Aufbau fungieren.

Ein Teil der Mittel soll in angolanischer Währung im Wert von 1,5 Milliarden Dollar in Form von kurzfristigen Darlehen erbracht werden, die im kommenden Jahr in Staatsanleihen speziell für diesen Zweck umgewandelt werden. Zwei Drittel dieser in Kwanza anzubietenden Darlehen werden von der BAI und der BFA abgewickelt. Die beiden Banken leiten ein Konsortium bestehend aus weiteren sechs angolanischen Banken, die gemeinsam das restliche Kwanza-Darlehen garantieren.

Das verbleibende Darlehen über 500 Millionen Dollar wird vertraglich in Dollar festgeschrieben. Der angolanische Finanzminister verspricht den Banken für die Darlehen höhere Zinsen zu zahlen, als die, die auf internationalen Märkten zu erzielen sind.

Wirtschaft erholt sich

Nach Ansicht der Weltbank scheint sich Angolas Wirtschaft 2014 bei einem zu erwartenden realen Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent zu erholen, das 2013, gemessen an den 5,2 Prozent in 2012, wegen geringerer Öleinnahmen rückläufig war (genaue Zahlen liegen noch nicht vor).

Dank erhöhter landwirtschaftlicher Produktion und Investitionen in die Energieproduktion konnte der Nicht-Öl Bereich 2013 um 6,7 Prozent zulegen. Die Inflationsrate fiel in den einstelligen Bereich, ebenfalls begünstigt durch die erhöhte Produktion in der Landwirtschaft und niedrigere Preise beim Import von Lebensmitteln.

Die Weltbank rechnet damit, dass die Inflationsrate auf Grundlage dieser Faktoren auch 2014 weiter sinken wird.

Sollte der Staatshaushalt 2014 zu 100 Prozent ausgereizt werden, wird Angola zum ersten Mal seit 2009 ein Haushaltsdefizit von 4,9 Prozent aufweisen. Ursache hierfür sind die weiterhin rückläufigen Öleinnahmen sowie die Erhöhung der Staatsausgaben.

„Eine steigende Ölproduktion vorausgesetzt “, so Elisa Gamberoni, Weltbank Ökonomin und Hauptautorin des kürzlich veröffentlichten Angola Economic Outlook, „sind die Aussichten für 2014 positiv, auch wenn wir nicht damit rechnen, dass das Öl maßgeblich zum Wirtschaftswachstum beitragen wird. Vielmehr wird es darauf ankommen, dass der Nicht-Öl-Sektor stark expandiert und Angola damit eine Wachstumsrate verzeichnen kann wie vor der Weltwirtschaftskrise 2009.“



Nürnberg, 09. August 2014
Rainer Dzösch

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