Deutsch-Angolanische
Wirtschafts-Initiative e.V.

  

Jährliches Durchschnittswachstum zwischen 2018 und 2022 von drei Prozent erwartet

Laut Aussage von Manuel Nunes Júnior, Staatsminister für Wirtschaftliche und Soziale Entwicklung, der in der vergangenen Woche der Nationalversammlung den Nationalen Entwicklungsplan für 2018/2022 vorstellte, dürfte Angolas Wirtschaft nach den darin enthaltenen Prognosen ein durchschnittliches Wachstum von jährlich drei Prozent aufweisen.

Hauptwachstumstreiber werde dabei die Landwirtschaft mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 8,9 Prozent sein. Bei der Fischerei werde ein Wachstum von durchschnittlich 4,8 Prozent erwartet. Die verarbeitende Industrie, der Sektor Dienstleistungen und der Tourismus werden mit jeweils 5,9 Prozent zum Wirtschaftswachstum Angolas beitragen, während das Wachstum im Bausektor bei 3,8 Prozent liegen dürfte.

Insgesamt erwartet die angolanische Regierung ein deutlich steigendes Wachstum im Nicht-Öl-Sektor von jährlich durchschnittlich 5,9 Prozent.

In seiner Rede vor den Parlamentsabgeordneten sagte Manuel Nunes Júnior, dass die Regierung davon ausgehe, im Öl-Sektor ein negatives Wachstum von jährlich 1,8 Prozent verzeichnen zu müssen, was bedeute, dass der Nicht-Öl-Sektor zwingend stärker wachsen müsse, um diesen Rückgang zu kompensieren.

"Damit die Ziele erreicht werden können, ist es wichtig, dass sich die Regierung auf die Umsetzung des Programms zur Unterstützung der inländischen Produktion, der Exportförderung und der Importsubstitution konzentriert, einem der wesentlichen Vorhaben im Nationalen Entwicklungsplan 2018/2022."



Nürnberg, 05. November 2018
Rainer Dzösch

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