Deutsch-Angolanische
Wirtschafts-Initiative e.V.

  

Angolas Nicht-Öl-Wirtschaft dürfte zwischen 2018 und 2022 weiter wachsen

Im Rahmen einer Zusammenkunft angolanischer Unternehmer zur Präsentation des Nationalen Entwicklungsplans legte der Minister für wirtschaftlichen und soziale Entwicklung, Manuel Nunes Júnior, neueste Zahlen zum jährlichen Wirtschaftswachstum Angolas außerhalb der Öl-Wirtschaft vor.

Danach erwartet die angolanische Regierung zwischen 2018 und 2022 einen jährlichen Anstieg um etwa 5,1 Prozent.

Maßgeblichen Anteil daran wird die Landwirtschaft haben, deren durchschnittliches jährliches Wachstum 8,9 Prozent betragen wird. Der Anteil der Industrie wird bei 5,9 Prozent liegen. Der Bereich Dienstleistungen, einschließlich des Tourismus, wird ebenfalls um 5,9 Prozent zulegen. Zudem leisten die Fischerei und das Baugewerbe in den kommenden Jahren mit erwarteten Zunahmen von 4,8 bzw. 3,8 Prozent ebenfalls einen starken Beitrag zum Anstieg des Wirtschaftswachstums im Nicht-Öl-Sektor.

Hinsichtlich des Ölbereichs, so Manuel Nunes Júnior, gehe die angolanische Regierung für die Jahre 2018 bis 2022 weiterhin von einem negativen Wachstum von durchschnittlich 1,8 Prozent pro Jahr aus. Deshalb sei der Ausgleich durch die Nicht-Öl-Wirtschaft immens wichtig für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung der Republik Angola.

Der Minister betonte die Notwendigkeit einer makroökonomischen Stabilisierung der angolanischen Wirtschaft mit dem Ziel, die nationale Produktion zu steigern, Unternehmen stärker und wettbewerbsfähiger zu machen sowie Exporte außerhalb des Ölsektors zu fördern und Importe abzubauen.



Nürnberg, 09. Juli 2018
Rainer Dzösch

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