Deutsch-Angolanische
Wirtschafts-Initiative e.V.

  

Angola hat gewählt

Die bislang regierende MPLA-Partei des angolanischen Staatspräsidenten José Eduardo dos Santos ist aus den Parlamentswahlen in Angola als klarer Sieger hervorgegangen. Wie die Wahlkommission CNE bekanntgab, entfielen auf die MPLA 72,85 Prozent der abgegebenen Stimmen. Im Vergleich zu den Wahlen 2008 verlor die Partei damit etwa 10 Prozent. Die UNITA konnte Stimmen hinzugewinnen und kam auf 18,22 Prozent. Dritte wurde die neugegründete CASA-CE, die sich erstmals zur Wahl stellte und 5,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die Ergebnisse der übrigen zur Wahl zugelassenen sechs Parteien bewegen sich zwischen 1,74 und 0,08 Prozent.

Von den etwa 9,7 Millionen Wahlberechtigten haben ca. 5,2 Millionen ihre Stimmen abgegeben, davon waren knapp 4,9 Millionen gültig. Die Wahlbeteiligung betrug laut CNE bei 57 Prozent. Die Wahl verlief nach Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle. Der Leiter der Wahlbeobachter der Afrikanischen Union, der ehemalige kapverdische Präsident Pedro Verona Pires, beschrieb die Organisation des Wahlgangs als "zufriedenstellend".

Damit steht fest, daß sich die Amtszeit von Staatspräsident dos Santos um weitere fünf Jahre verlängern wird. Neuer Vizepräsident ist Manuel Vicente, der als Nummer zwei auf der Liste der Kandidaten der MPLA geführt wurde. Vicente gilt als enger Vertrauter des wieder gewählten Staatspräsidenten und als sein möglicher Nachfolger. Nach wie vor gibt es hartnäckige Spekulationen darüber, daß dos Santos nicht für eine weitere, volle Amtszeit zur Verfügung stehen wird.

17 Milliarden Dollar für den Ausbau der Energie

Die angolanische Regierung plant, innerhalb der kommenden vier Jahre 17 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Stromerzeugung und -verteilung zu investieren. In einer Wahlkampfrede vor zehntausend Anhängern seiner regierenden MPLA Partei in Huambo bezeichnete Staatspräsident José dos Santos Investitionen in Energie als Weg zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Menschen mit geringem Einkommen, so dos Santos, erhalten damit besseren Zugang zu Energie, die Entwicklung der Industrie wird vorangetrieben und dadurch Arbeitsplätze geschaffen. Kritiker werfen dem Präsidenten immer wieder vor, zu wenig zur Bekämpfung der Armut im Land zu unternehmen.

Trotz beträchtlicher Investitionen im Energiebereich bleibt die Stromversorgung unzuverlässig. Wegen häufiger regelmäßiger Stromausfälle sind Bürger und Unternehmen gezwungen, teure Generatoren zu kaufen. Im Dezember hatte der Staatspräsident Energieministerin Vieira Lopes wegen schlechter Leistung entlassen. Bis heute haben nur 30 Prozent der etwa 18 Millionen Angolaner Zugang zu Strom. Anläßlich der Einweihung des wiederhergestellten 60-Megawatt Gove Staudamms in der Provinz Huambo bezeichnete dos Santos das 279 Millionen Dollar Projekt als einen „Sieg der Angolaner“. Profitieren werden etwa 30.000 Stromkonsumenten vornehmlich in den Städten Huambo und Cuito (Provinz Bie).

Bis 2016 soll die Stromkapazität Angolas von derzeit 1.200 MW auf 5.000 MW gesteigert werden. „Dazu brauchen wir 17 Milliarden Dollar, die aus dem Staatshaushalt und durch Kredite finanziert werden, die der Staat aufnehmen wird“, sagte dos Santos unter dem Beifall seiner Anhänger.

Angola garantiert für Loan Participation Notes

Die angolanische Regierung ist der ultimative Garant hinter den Anfang des Monats ausgestellten Eine-Milliarde-Dollar Angola 2019 Loan Participation Notes (LPN), die aber nicht von der Regierung selbst ausgestellt wurden. Das berichten Vertreter der Rating-agentur Moody’s, die das Rating Angolas in dieser Woche auf Ba3 positiv (zuvor stabil) hinauf stufte.

Wie Moody’s der Agentur Reuters sagte, wurden diese Bonds von einer Zweckgesellschaft ausgestellt, hinter der die russische VTB Capital Bank steckt. „Das gesamte Risiko aber trägt die angolanischen Regierung“, so ein Moody’s-Repräsentant.

Die sieben Prozent 2019 LPNs wurden vor zwei Wochen von Northern Lights III ausgegeben, einer Zweckgesellschaft, die in den Niederlanden geführt wird. Die Noten können von Investoren aus dem der angolanischen Regierung von VTB Capital gewährten Eine-Milliarde-Dollar-Darlehen gekauft werden, allerdings ausschließlich über die niederländische Zweckgesellschaft.

Der Darlehensvertrag enthält eine Klausel, die es dem Kreditgeber erlaubt, sein Engagement bei dem Darlehen während der gesamten Kreditlaufzeit zu verkleinern. Unbeteiligte Banker vermuten, daß die angolanische Regierung nicht davon ausgeht, die LPNs sofort verkaufen zu können.

Inzwischen sind die LPNs im Wert gestiegen und werden mit 104,5 gehandelt, also satte 4,5 Punkte über dem Ausgabepreis. Investoren sind offenbar daran interessiert, angesichts der Stärke der Öl-basierten Wirtschaft etwas Einfluß in Angola zu bekommen.

Moody’s schließt nicht aus, daß die LPN Notes sich als guter Deal für die angolanische Regierung erweisen. Ein fester Zinssatz von sieben Prozent über sieben Jahre schützt Angola vor steigenden Zinsen, so ein Moody’s Sprecher.

Im Gegensatz zu Moody’s bleibt Standard & Poors bei seinem Rating von BB-. S&P begründet dies mit den schwachen Institutionen, dem niedrigen Niveau bei der wirtschaftlichen Entwicklung außerhalb des Ölsektors, dauerhaft zweistelligen Inflationsraten sowie politischen Nachfolge Risiken und den damit verbundenen politischen Spannungen.

Inflationsrate sinkt weiter

Nach Berechnungen des  Nationalen Statistischen Instituts (INE) Angolas sank die jährliche Inflationsrate im Juli auf 10,02 Prozent. Im Juni waren noch 10,11 Prozent ermittelt worden.

Wirtschaft Angolas weiterhin robust

Angolas Wirtschaft bleibt inmitten der Staats- und Schuldenkrisen diverser reicherer und stärker entwickelter Staaten robust. In einer Presseerklärung weist das Finanzministerium daraufhin, daß alle drei Ratingagenturen ihre jüngsten Bewertungen Angolas wie Fitch und Standard & Poors mit „BB“ beibehalten oder wie Moody’s sogar mit „Ba3“ bei einer positiven Bewertung der Aussichten von „stabil“ auf „positiv“ verbessert haben.

Auch der Internationale Währungsfond (IWF) beurteilt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Angolas positiv. In dem Anfang des Monats veröffentlichten Bericht des IWF heißt es, das gemeinsam mit dem IWF ausgearbeitete Stabilitätsprogramm hat seine wichtigsten Ziele erreicht, das Problem der ausstehenden Schulden wurde gelöst und erhebliche Fortschritte im Hinblick auf steuerliche Transparenz und Rechnungslegung erzielt

"Aus diesem Grund entschieden sich die internationalen Agenturen, die in den letzten 12 Monaten die Ratings verschiedener europäischer Länder gesenkt haben, das Kreditrisiko Angolas unverändert bzw. leicht verbessert zu bewerten“, heißt es in der Pressemitteilung des Finanzministeriums.  

Das Finanzministerium setzt nun darauf, daß eine Verbesserung der Bewertungen durch die internationalen Agenturen Angola den Zutritt Eintritt zum Kreis der Länder ermöglichen wird, deren Schulden „mit Qualität für Investitionen“ klassifiziert werden.

Banken genießen wenig Vertrauen

Obwohl der Bankensektor Angolas innerhalb eines Jahres um 63 Prozent gewachsen ist, bleibt dieser international gesehen auf einem niedrigen Niveau. Schuld daran sind das Mißtrauen der Kunden Banken gegenüber und der Mangel an attraktiven Finanzprodukten. Der Prozentsatz der Angolaner, die über eigene Bankkonten verfügen, stieg seit September 2011 von 13,5 auf 22 Prozent. Der Präsident der Nationalbank (BNA), Lima Massano, sieht daher noch eine Menge Arbeit auf die Banken zukommen.

Auf Initiative der BNA wurde das sogenannte BANKITA-Projekt ins Leben gerufen, an dem sich neun Privatbanken beteiligen. Das Projekt soll den Bürgern Angolas eine finanzielle Allgemeinbildung vermitteln, die das Niveau der sozialen Eingliederung ebenso verbessern soll wie das Verständnis für geldpolitische Vorgänge.

Der angolanische Wirtschaftswissenschaftler Alves da Rocha sieht die Gründe für die schleppende Entwicklung des Bankensektors und die unbefriedigende Akzeptanz der Banken in Angola in „dem geringen Vertrauen der Bürger in die nationalen Banken, der Unwissenheit über die Vorteile bei der Führung eines Bankkontos, der Scheu vor der Aufnahme von Krediten und der relativen Unkenntnis über die Bedeutung und die Rolle von Banken für alle Wirtschaftsakteure“.    

Entscheidender als finanzielle Allgemeinbildung ist für die Entwicklung des Bankensektors nach Überzeugung von da Rocha ein breit aufgestelltes und offenes Bankensystem, das der Wirtschaft bestens dient und nicht nur national, sondern auch bei der Vermittlung internationaler Handelsbeziehungen höchst effektiv, sicher und schnell ist.

Joaquim Nunes, Chef der Banco de Negocios Internacional (BNI), sieht dagegen in dem BANKITA-Projekt für seine Bank “eine Quelle enormen Wachstums“. Seit Einführung des Programms konnte die BNI nach seiner Aussage 2.000 neue Kunden hinzugewinnen.

Weltbank bestätigt erfolgreichen Kampf gegen Geldwäsche

Die Risiken einer Finanzierung des internationalen Terrorismus durch Angola sind gleich null. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Weltbank, die zur Aufdeckung möglicher Risiken durchgeführt wurde. Die Einführung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche, die Angola vorgenommen hat, wirken sich laut Weltbank bereits aus.

Angola wird Ende August Vollmitglied der zur Weltbank gehörenden Regionalen Organisation zur Bekämpfung von Geldwäsche. Der Beitritt zielt darauf ab, die Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen fortzuführen, die gemeinsam durch die angolanische Regierung und die Weltbank identifiziert wurden, um eine wirkungsvolle Bekämpfung der Geldwäsche zu gewährleisten.

Wie der Staatsekretär im angolanischen Außenministerium, Rui Mangueira, dem Jornal  Expansao sagte, erfüllt Angola damit die Forderung einiger Länder, die an Investitionen in Angola interessiert sind. Rui wies auf den Bericht der Weltbank hin, in dem der Grat der Umsetzung von Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und der Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus durch die angolanische Regierung analysiert worden ist. Danach erfüllt Angola in seiner Vorgehensweise die 40 plus 9 Empfehlungen, die 2004 von der Financial Action Task Force (FATF) aufgestellt wurden.

Neue Vereinbarung zwischen Angola und der EU unterzeichnet

Die Europäische Union und die Republik Angola unterzeichneten in Brüssel eine neues Abkommen über die weitere Zusammenarbeit. Die „Joint Way Forward Angola - EU“ genannte Vereinbarung zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen dem afrikanischen Staat und der EU durch Vertiefung politischer Dialoge und bilateraler Zusammenarbeitet auf Gebieten gemeinsamen Interesses unter Anerkennung der wachsenden regionalen und internationalen Bedeutung Angolas weiter zu verbessern.

Der intensivierte Dialog und die Kooperation sollen insbesondere die Bereiche Wirtschaftswachstum und nachhaltige Entwicklung, Good Governance und Menschenrechte sowie Energie, Transport, Umwelt, Wissenschaft, Technologie und Bildung betreffen. In Anwesenheit von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso wurde das Abkommen u.a. von der Außenbeauftragten der EU, Catherine Ashton, und Angolas Außenminister George Chicoti unterzeichnet.

Die EU ist der größte Geber Angolas. Aus dem 10. Europäischen Entwicklungsfonds werden zwischen 2008 und 2013 für Angola 250 Millionen Euro zur Verwirklichung verschiedener humanitärer Projekte bereitgestellt. Zudem ist die EU ein wichtiger politischer und wirtschaftlicher Partner. Die Exporte aus dem Bereich der EU haben sich seit 2005 verdoppelt und damit die EU zum größten Exporteur und drittgrößten Handelspartner Angolas überhaupt werden lassen. Die bilateralen Beziehungen haben auch die Investitionsströme zwischen der EU und Angola anwachsen lassen.  

Afrikas Regierungen opponieren gegen den Dollar

Einem Bericht des Wallstreet Journal zufolge wollen einige afrikanische Staaten den amerikanischen Dollar als Schattenwährung verbannen. So will Angola Öl- und Gasfirmen dazu zwingen, Löhne und Gehälter sowie Vertragszahlungen nur noch in Kwanza auszuzahlen. Mozambik bereitet eine Regelung vor, die Unternehmen verpflichtet, die Hälfte der jeweiligen Exporterlöse in einheimische Währung zu tauschen. Auch die Regierung Ghanas überlegt, wie die nationale Währung gestützt werden kann. Am radikalsten geht Sambia vor. Die Zentralbank des Landes verbot Geschäfte in US-Dollar komplett. Verstöße werden mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft.

Die Maßnahmen sollen dazu führen, die eigenen, oft kaum gehandelten Währungen zu stärken und mehr Geld in die weitgehend isolierten Finanzmärkte zu bringen. Zurzeit fließen Erträge, die beispielsweise aus dem Verkauf von Rohstoffen stammen, weitgehend um die Länder herum. Wenn es den afrikanischen Staaten gelingen soll, die eigene Währung zur Leitwährung zu machen, muß der Einfluß auf die eigene nationale Geldpolitik unbedingt gesteigert werden.

Größeres Hotelangebot bringt keine Preisvorteile

Das Hotelangebot in Angola hat sich in diesem Jahr noch einmal verbessert. Vorbei die Zeiten, als Buchungen in akzeptablen Hotels nur mit mehreren Monaten Vorlauf zu horrenden Preisen erfolgversprechend waren. Angola verfügt heute über 155 Hotels mit nahezu 8.000 Zimmern oder 11.000 Betten. Damit hat sich das Hotelangebot in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdreifacht. Bis 2014 soll die Zahl der zur Verfügung stehenden Zimmer auf 15.000 aufgestockt werden.

Abgesehen von der Provinz Kuando können alle anderen Provinzen Angolas in den größeren Städten nun akzeptable Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Allein die Hauptstadt Luanda verfügt inzwischen über 72 Hotels, von denen vier die Anforderungen an Fünf-Sterne-Hotels erfüllen. Die gewachsene Zahl an Hotelangeboten und der damit verbundene Wettbewerb haben allerdings nicht zu einer allgemeinen Senkung der Zimmerpreise geführt.

Kooperation mit Siemens unterzeichnet

Siemens und das angolanischen Instituto Superior Politecnico de Tecnologias e Ciencias (ISPTEC) vereinbarten ein Protokoll über die Zusammenarbeit zur Entwicklung von Humanressourcen, gemeinsamen Projekten, Technologien und Produkten in Maschinenbau, Wirtschaft und Management. Die Vereinbarung, die zudem Programme für die Bereiche Energie, Öl und Gas, Infrastruktur, Stadtentwicklung und Gesundheit enthält, wurde von Jorge Tropa, CEO Siemens Angola, und dem Generaldirektor des ISPTEC, Baltazar Miguel unterzeichnet.  

USA fördern angolanische Unternehmer

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika stellt in diesem Jahr 120 Millionen Dollar zur Finanzierung von Projekten angolanischer Unternehmer zur Verfügung. Dies gab der Geschäftsführer der amerikanisch-angolanischen Handelskammer, Pedro Godinho, anläßlich eines Treffens mit seiner amerikanischen Kollegin Jeannine Scott in Huila bekannt. In den Genuß des Geldes kommen Unternehmer, die bereits organisiert sind und ein Investment-Projekt vorweisen können, das klare Aussagen darüber enthält, was geplant ist.

Die Fördermittel können bei vier angolanischen Banken beantragt werden. Es handelt sich dabei um die Banco de Poupanca e Credito (BPC), die Banco Espirito Santo Angola (BESA), die Banco Internacional de Credito (BIC) und die Banco Fomento Angola (BFA).

Erste Kentucky Fried Chicken Restaurants in Luanda eröffnet

Die American-Fast-Food-Lose-Zeit in Angola ist vorüber. Wie die portugiesische Restaurant-Kette Ibersol mitteilt, hat das Unternehmen fünf Millionen Dollar in den Aufbau von zwei Kentucky Fried Chicken (KFC) Restaurants investiert. Das erste Restaurant wurde in Luanda im Stadtteil Maianga eröffnet, ein weiteres bietet im Belas Shopping Center Fast Food rund ums Hähnchen an.

Ibersol plant die Einführung weiterer KFC Restaurants im Großraum Luanda, möchte aber zunächst einmal die Akzeptanz der beiden nun in Betrieb genommenen abwarten.



Nürnberg, 29. August 2012
Rainer Dzösch

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